12. Januar 2007
Der Sanke gehört zu den wohl beliebtesten Koi Varietäten.
Aus Wikipedia entstammt folgende Beschreibung zum Sanke:
Der Taisho Sanke / Taisho Sanshoku (jap.) ist ein Nishikigoi (Kurzform = Koi), ein Farbkarpfen. Er hat eine weiße Grundfarbe, rote Flecken (Hi, wörtlich: Feuer) und schwarze Flecken (Sumi).
Er sollte das selbe Grundmuster wie ein Kohaku haben. Die schwarzen Flecken (Sumi) sollten nicht auf dem Kopf vertreten sein und sich scharf von den anderen Farben abzeichnen.
Die Brustflossen enthalten Sumi-Streifen. Taishō steht für die Taishō-Zeit (1912-1926) in der der Sanke bekannt wurde. Die ersten Züchtungen gab es schon früher (zwischen 1868 und 1912 ).
Sanshuko heißt dreifarbig.
Weitere Untergliederung:
- Aka Sanke (wörtlich: roter Sanke): hat ein durchgehendes, großflächiges Rot vom Kopf bis zum Schwanz und schwarze Flecken (Sumi)
- Maruten Sanke: er hat einen runden roten Fleck auf dem Kopf und das Sumi.
- Kuchibeni Sanke (wörtlich: Lippenstift-Sanke): er hat einen roten Lippenfleck und das Sumi.
- Fuji Sanke: er hat einen silbernen (metallischen) Kopf.
- Doitsu Sanke (wörtlich: deutscher Sanke): er hat eine lederartige Haut ohne Schuppen, lediglich einige Schuppen auf dem Rücken.
Bei der Auflistung der unterschiedlichen Varietäten der Koi treffen wir als erstes auf den wohl wichtigsten Vertreter, den Kohaku.
Die Varietät ist sicherlich ausreichend beschrieben und da ich das Rad nicht erneut erfinden kann bediene ich mich an dieser Stelle der sicherlich ausreichenden Beschreibung aus Wikipedia:
Der Kohaku (jap. , wörtlich: rot-weiß) ist ein Nishikigoi (Kurzform = Koi), ein Farbkarpfen. Er hat eine weiße Grundfarbe mit roter Zeichnung ( Hi, wörtlich: Feuer) auf dem Rücken (siehe Bild), die über den Kopf geht (rote Farbe auf dem Kopf ist keine Bedingung für einen korrekten Kohaku !). Die Flossen sollten kein Rot aufweisen. Der Kohaku ist eine der ersten Varietäten, die gezielt gezüchtet wurden.
Kohaku heißt rot-weiß und wird nur in der Koizucht so verwendet. Er ist eine der beliebtesten Formen von Koi in Japan. beni = findet Verwendung z.B. bei Benigoi einem durchgezogenen rot. hi = bei Kohaku verwendet - diese Koi gewinnen zumeist den Grand Champion in Japan; der Term “beni” kommt bei Sanke & Schowa nur selten zum Einsatz weil eine zu große rote Fläche diese minderwertig macht! weitere Unterarten des Kohaku:
- Tancho Kohaku: Er ist einer der bekanntesten Kohaku. Er hat ein kreisrundes Hi (Rot) auf dem Kopf, welches die japanische Flagge darstellen soll. Dies ist eine landläufige Ansicht. Ein Tancho ist ein japanischer Mandschurenkranich welcher diesen roten Fleck nicht kreisrund sondern länglich auf dem Kopf hat. Wenn das Tancho rund ist spricht man von einem Ippon.
- Inazuma Kohaku: Inazuma steht für Blitz. Das Rot ist zickzackförmig auf dem Rücken angeordnet
- Nidan Kohaku: Zweifleck-Kohaku
- Sandan Kohaku: Dreifleck-Kohaku
- Yondan Kohaku: Vierfleck-Kohaku
- Godan Kohaku: Fünffleck-Kohaku
- Maruten Kohaku: Er hat einen einzelnen roten Fleck auf dem Kopf und dazu andere Hi-Flecken am Körper (Tancho mit weiteren roten Stellen).
- Menkaburi Kohaku: Das Hi (Rot) geht über den kompletten Kopf.
- Kuchibeni Kohaku (wörtlich: Lippenstift-Kohaku): Lippenfleck-Kohaku (Kussmund-Kohaku) Er sieht aus als hätte er Lippenstift aufgelegt.
- Doitsu Kohaku (wörtlich: deutscher Kōhaku): Er kann als jede der hier vertretenen Varietäten auftreten. Er ist eine Kreuzung mit dem europäischen Spiegelkarpfen und hat eine lederartige Haut. er ist ein schuppenloser Kohaku - Schuppen treten vereinzelt noch auf dem Rücken oder der Seitenlinie auf.

4. Januar 2007
Das wohl schlimmste Szenario in der Koihaltung traf mich im Sommer 2006.
Das Koi-Herpes-Virus (KHV) ist ausgebrochen !
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Zunächste dachte ich an eine bakterielle Krankheit, nachdem Abstriche gemacht wurden, Antibiogramme erstellt wurden, mit Antibiotika behandelt wurde etc. stellte sich leider keine Veränderung ein.
Mein Koi starben der Reihe nach.
Auf dem Bild seht man einen 55cm Yamabuki-Ogon von Hirasawa. |
Auch eine Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule Hannover brachte zunächst kein Ergebnis.
Erst im 2. Anlauf erhielt ich von Dr. Neuhaus den Befund: KHV positiv.
Und das obwohl ich strikt auf Quarantäne geachtet habe, obwohl ih nur Fische von namhaften Züchtern gekauft habe.
Jeder Koifreund kann sich vorstellen wie mir zumute war.
In der Zwischenzeit waren ca. 14 Tage vergangen und ca. 70% meiner Koi waren gestorben.
Ich wollte den Teich zukippen und Rasen einsehen aber das wäre bei einem so großen Loch nicht ganz einfach gewesen.
Meine Frau sagte dann zu mir ich solle erstmal darüber schlafen und dann weiter sehen.
Recht hatte sie da, als der erste Schock verdaut war versuchte ich im Internet soviel über KHV zu lernen wie es eben ging.
Ich stellte fest das ich nicht der einzige war der mit diesem Problem zu kämpfen hatte, also entschloss ich mich eine KHV-Tauschbörse zu gründen um hier Betroffenen ein Forum zu bieten.
In der Folgezeit entschloss ich mich meinen restlichen Bestand aufzuheizen,
ich ließ meinen Teich ab und hälterte meine Koi in einem 3000 Liter Quarantäne-Becken bei 32 Grad Wassertemperatur.

Nach einigen Tagen hörte das Sterben auf, tatsächlich scheinen die Koi hier eine Art Resistenz gegen das Virus aufzubauen.
Ich hatte noch mit einigen Bakterienstämmen zu kämpfen, dies konnte ich aber mit Baytril erfolgreich behandeln.
Heute sind mir noch knapp 20 Koi geblieben, zur Zeit weiß ich noch nicht was ich machen werden, wenn ich hier nun neue Fische hinzugebe dann besteht das Risiko eines erneuten Ausbruchs, die Wissenschaft geht davon aus das meine Fische s.g. Carrier, also Trägerfische sind.
Ich werde weiter berichten……..
Hier ein paar Fotos von meinem Koiteich.
Daten:
70.000 Liter, Gfk, Bodenablauf, 2 Seiteneinläufe, 5000 Liter Filter, Sifi und Patronen, 2×75 Watt UVC, 3 Pumpen Messner MPF 13.000, Umwälzung ca. 22.000 Liter pro Stunde.
Update 2008:
Nach langem hin und her habe ich mich doch dazu entschlossen den Aqua SE Trommelfilter einzusetzen.
Also neu, Trommelfilter für 80.000 Liter, dazu eine Linn 2 Rohrpumpe.
Nach 6 Monaten Laufzeit kann oder muss ich sagen, das wars, warum nicht gleich so ?
Nahezu keine Arbeit mehr, der ehemalige 5000 Liter Patronenfilter dient nun also Bio Kammer, Helix die per Durchlüftung verwirbelt werden, Wasserwerte top.
Gut, das Budget eines Kleinwagens ging drauf aber ich denke das ist eine Investition für die nächsten Jahrzehnte.
Neue Teichfotos gibt es hier.
Hallo und willkommen auf Koiblog.de, dem Blog für Koifreunde und Teichbesitzer.
Nun, in der Koi-Szene ist bloggen wohl allgemein noch nicht so populär, nach ausführlichen Recherchen stelle ich fest das Foren hier wohl zur Zeit noch beliebter sind.
Das Netz entwickelt sich jedoch stetig weiter und in Zeiten von WEB2.0 ist ein Blog natürlich absolute Pflicht für denjenigen User welcher sich und Interessierten seine Gedanken, Erfahrungen oder Kenntnisse kundtun will.
Was ist eigentlich ein Blog ?
Nun, eine ausführliche Beschreibung findet man hier .
Und nachdem wir nun erläutert haben was ein Blog ist kommen wir dann auch gleich zum Inhalt dieses Blogs:
Koi und nochmal Koi !
Hier geht es um den Farbkarpfen und alles was damit zu tun hat, also Teiche, Filter, Technik, Wasser, Krankheiten der Koi, Erfahrungen und Erkenntnisse rund um dieses schöne Hobby und nicht zuletzt um uns Koi-Liebhaber !
Und nun wünsche ich allen Nutzern viel Spass beim bloggen !
